Der Basiszinssatz bestimmt die Höhe der Stundungs-, Aussetzungs-, Anspruchs- und Berufungszinsen. Er ändert sich in Abhängigkeit zu dem Zinssatz, den die Europäische Zentralbank für ihre Hauptrefinanzierungsoperationen anwendet. Momentan gibt es aufgrund der Zinssenkung der EZB in Österreich erstmals einen negativen Basiszinssatz von -0,12 %. Somit ergeben sich folgende Änderungen bei der Zinshöhe:
Leider wieder aktuell – Katastrophenschäden
Die EU-wächst weiter: EU-Beitritt Kroatien
Mit 1. Juli 2013 ist Kroatien der EU beigetreten und nun Teil der Zollunion. Dies hat ein sofortiges Wegfallen der Zollgrenzen zwischen den bisherigen Mitgliedstaaten und Kroatien zur Folge.
Immo-ESt 2012 für Anfänger
Da sind wir alle Anfänger, denn Immobilienverkäufe sind erst seit 1. April 2012 steuerpflichtig. Für 2012 ist der Gewinn daraus nun in der Einkommensteuererklärung anzugeben. Aber was muss der Steuerpflichtige (und sein Steuerberater) dazu wissen?
Ausweitung der Förderungen für Pendler
siehe auch: Jobticket (06/2013) Als Abgeltung der Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte stehen rückwirkend ab 1.1.2013 neben dem Verkehrsabsetzbetrag iHv 291 € und dem Pendlerpauschale der neueingeführte Pendlereuro und der Pendlerausgleichsbetrag zu. Pendlerpauschale für TeilzeitkräfteDie Höhe des Pendlerpauschales bleibt unverändert, bei Zumutbarkeit eines Massenbeförderungsmittels ab 20 km 58 €, ab 40 km 113 €, über 60 km […]
Dienstgeber News-Flash
Ab 2013 sind in der Lohnverrechnung Neuigkeiten zu beachten.
SVÄG 2012 bringt Unterstützung Selbständiger bei langer Krankheit
Das Sozialversicherungs-Änderungsgesetz 2012 gewährt mit 1.1.2013 eine neue Unterstützungsleistung für Selbständige bei länger andauernden Krankheiten.
Erleichterung der elektronischen Rechnungslegung
Für Umsätze ab 1.1.2013 wurde die elektronische Rechnungslegung durch das Abgabenänderungsgesetz 2012 wesentlich erleichtert. Unternehmer dürfen Rechnungen (§ 11 UStG 1994) nun auch elektronisch als E-Mail, E-Mail-Anhang, Web-Download, PDF, Textdatei, eingescannte Papierrechnung oder als Fax-Rechnung übermitteln.
Kassenrichtlinie 2012
Die Kassenrichtlinie 2012 soll Klarheit bezüglich der Ordnungsmäßigkeit von Kassensystemen bringen. Die Kassenrichtlinie nennt als Mindestvoraussetzung der Grundaufzeichnungen und der Losungsermittlung bei der Nutzung von Registrierkassen und Kassensystemen, dass sowohl die laufende Protokollierung der Datenerfassung als auch nachträgliche Änderungen und Stornierungen nachvollziehbar bleiben müssen.
Neues in FinanzOnline
Für einen Steuerpflichtigen, der seinem steuerlichen Vertreter keine Zustellvollmacht erteilt hat, werden seit 1.1.2013 Steuerbescheide elektronisch in die DataBox zugestellt, außer der FinanzOnline-Teilnehmer verzichtet ausdrücklich darauf. Damit beginnt unabhängig davon, ob das jeweilige Dokument in der DataBox durch den FinanzOnline-Teilnehmer geöffnet wird, der Fristenlauf für die rechtzeitige Einbringung einer Berufung.
Strafen sind nicht abzugsfähig!
Gesetzlich geregelt ist, dass Strafen, Schmier- und Bestechungsgelder zu den nichtabzugsfähigen Betriebsausgaben zählen. Gleiches gilt für Geld- und Sachzuwendungen, deren Gewährung und Annahme mit gerichtlicher Strafe bedroht ist. Nicht abzugsfähig sind ebenfalls Verwaltungsstrafen, die durch das Verhalten der Betriebsinhaberin oder ihrer Dienstnehmer ausgelöst werden. Diese Zahlungen sieht die Gesetzgeberin als Kosten der privaten Lebensführung.
Arbeitnehmerveranlagung: Alleinerzieherabsetzbetrag
Laut einer aktuellen UFS-Entscheidung steht der Alleinerzieherabsetzbetrag auch dann zu, wenn eine aufrechte Ehe besteht aber aufgrund der fehlenden Einreisegenehmigung nach Österreich die Ehepartner getrennt voneinander leben.
Sozial-Versicherung für Selbstständige
Für Arbeitnehmerinnen ist die Sozialversicherung mit dem Eintritt in ein Dienstverhältnis gegeben. Bei den Selbstständigen ist die soziale Absicherung von bestimmten Kriterien abhängig.
Benachteiligung von Kindern wegen ihres Geburtsdatums: Familienplanung einmal anders?
Seit Juli 2011 besteht der Anspruch auf Familienbeihilfe grundsätzlich nur noch bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres. Eine Ausnahme greift dann, wenn eine Jugendliche ihr mindestens zehnsemestriges Studium spätestens in dem Jahr beginnt, in dem sie das 19. Lebensjahr vollendet.
Freiwilligengesetz: Ein Schritt in die richtige Richtung
Am 1. Juni 2012 trat das Freiwilligengesetz (FreiwG) in Kraft. Es soll das freiwillige Engagement in sozialen Bereichen durch sozialversicherungsrechtliche Absicherung fördern.
Ein Schmankerl aus der Rechtsprechung: Wer gilt als Künstlerin?
Ständige Rechtsprechung und herrschende Lehre sind sich einig, dass sowohl im Ertragsteuer- als auch im Umsatzsteuerrecht Künstlerin ist, wer eine persönliche und eigenschöpferische Tätigkeit in einem umfassenden Kunstfach aufgrund künstlerischer Begabung entfaltet und sich nicht darauf beschränkt, Erlernbares oder Erlerntes wiederzugeben. Vom Künstlertum ausgeschlossen werden explizit Darbietungen altorientalischer Musik. Was würden die Wiener Philharmoniker wohl […]
Menschen mit Behinderung
Reisekosten
Diäten, die Ihre Steuer schlank machen: Für Selbstständige sind „Mehraufwendungen für Unterkunft und Verpflegung“ bei beruflich veranlassten Reisen absetzbar.
Steuerabkommen zwischen Schweiz und Österreich
Das Steuerabkommen zwischen Österreich und der Schweiz soll mit 1. Jänner 2013 in Kraft treten. Es betrifft all jene natürlichen Personen, die an beiden Stichtagen (31. Dezember 2010 und 1. Jänner 2013) ein Konto oder Depot bei einer Schweizer Bank besitzen. Vorsicht gilt für jene, die ihr Konto zwischen dem 13. April 2012 und dem 1. Jänner 2013 auflösen!
Steuerfreier Verkauf der privaten Immobilie trotz neuer Immobilienbesteuerung
siehe auch: BASICS Immo ESt (03/2013) Seit dem 1.4.2012 ist der Verkauf von privaten Immobilien unabhängig vom Anschaffungszeitpunkt und von der Behaltedauer steuerpflichtig. Allerdings bestehen Ausnahmen, die einen steuerfreien Verkauf zulassen. Hauptwohnsitzbefreiung Steuerfrei bleibt die Veräußerung von Eigenheimen und Eigentumswohnungen samt Grund & Boden, sofern der Verkäufer die Immobilie von der Anschaffung bis zur Veräußerung durchgehend für mindestens 2 Jahre als […]
U-Bahn (S)teuer
Mit 1. Juni 2012 hat sich die U-Bahn Steuer bzw. Dienstgeberabgabe der Gemeinde Wien (DGA) von € 0,72 pro Dienstnehmer und angefangener Arbeitswoche auf € 2 erhöht.
Abgabenänderungsgesetz 2012 – Geplante Änderungen
Hier ein Vorgeschmack, welche Änderungen von A bis Z mit 1.1.2013 zu erwarten sind:
Anonymer Stresstest für KMU im Test
Auf der Internetseite www.kmu-stresstest.at können Sie Ihr Unternehmen auf den Prüfstand stellen. Wir haben diesen Online-Dienst der WKO für Sie getestet.
Fiskurios
Die Ratingagentur Pünktchen & Anton hat aus Versehen den Rettungsfond über die Schuldenbremse geschüttet.
Arbeiten im Ausland
Die Arbeitswelt wird globaler. Einmal geschaffene oder gesuchte Kontakte zu anderen Ländern führen zu Jobs oder Aufträgen, die Inländerinnen gerne annehmen. Was das steuerlich bedeutet, lesen Sie hier. Grundlegendes zur Einkommenversteuerung:Versteuerung „des Welteinkommens“: wer in Österreich ansässig ist, versteuert hier alle ihre Einkünfte versteuert, egal in welchem Land sie sie verdient hat.Doppelbesteuerungsabkommen (kurz DBA): von Österreich mit derzeit ca. 90 Staaten abgeschlossene […]
Neue Selbstständige müssen schneller rechnen
Für die Gruppe der Neuen Selbstständigen ist die Frage der Sozialversicherungspflicht um eine Facette reicher geworden.
Neuerungen für Vereine
Seit 2002 haben sich Vereine unter bestimmten Voraussetzungen einer gesetzlichen Abschlussprüfung zu unterziehen. Kürzlich hat der Fachsenat für Unternehmensrecht und Revision diesbezüglich ein Fachgutachten verfasst, das seit 15.12.2011 zur Anwendung kommt.
Kassenrichtlinie 2012
Zahlreiche gesetzliche Änderungen bei den Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten bzw. die rasante technische Entwicklung machen es für die Betroffenen schwierig, die Ordnungsmäßigkeit ihrer Kassensysteme zu beurteilen. Aus diesem Grund wurde am 28.12.2011 die Kassenrichtlinie 2012 veröffentlicht, wodurch im Wesentlichen die geltende Rechtslage präzisiert und keine Neuregelungen getroffen wurden.
2. Stabilitätsgesetz 2012 – der sozialversicherungsrechtliche Teil des Sparpaketes
Während das 1. Stabilitätsgesetz 2012 Maßnahmen im Bereich des Abgabenrechts behandelt, sieht das 2. Stabilitätsgesetz 2012 Reformen in den Bereichen Sozialversicherung und Arbeitsmarkt vor. Im Folgenden werden die wesentlichsten Änderungen kurz dargestellt.
1. Stabilitätsgesetz 2012 – der abgabenrechtliche Teil des Sparpaketes
Inhaltlich liegt der Schwerpunkt des steuerlichen Teils bei den einkommensteuer- und umsatzsteuerrechtlichen Änderungen bei Immobilien. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Neuerungen kurz zusammengefasst.
Fair P(l)ay? Das BMF setzt auf Partnerschaftlichkeit
Das BMF setzt neuerdings – entsprechend seiner selbst gewählten Projektbezeichnung – auf Fair Play. Darunter versteht es Partnerschaftlichkeit zwischen Unternehmerinnen bzw. Bürgerinnen und der Finanzverwaltung, woraus die Bereitschaft resultieren soll Abgaben- und Zollvorschriften freiwillig zu beachten.
Anzeigepflicht bei Schenkungen
Schenkungen und Zweckzuwendungen sind seit 1. August 2008 steuerfrei, unterliegen jedoch unter bestimmten Voraussetzungen einer Anzeigepflicht.
Budgetbegleitgesetz 2012
Keine Reform, nur Anpassungen.
Vorsicht bei Auslandszahlungen: Mitteilungspflicht
Aufgrund der im Zuge der BUWOG-Privatisierung nach Zypern überwiesenen Beratungshonorare („Lex Meischberger“) müssen bestimmte Zahlungen über 100.000 € jährlich, die ins Ausland erfolgen, dem Finanzamt gemeldet werden. Umfasst sind im Inland ausgeführte selbständige Leistungen.
Elektronische Rechnungen: PDFs sollen morgen von gestern sein
Spätestens mit 1. Jänner 2013 sollen elektronische Rechnungen der Papierrechnung gleichgestellt sein, da dies die EU-Richtlinie 2010/45 fordert. Derzeit müssen elektronische Rechnungen eine digitale Signatur beinhalten, um beim Vorsteuerabzug geltend gemacht werden zu können. Papierrechnungen hingegen, müssen nicht unterschrieben werden. Nur wenige Unternehmen wissen darüber Bescheid, dass es für die Archivierung elektronischer Rechnungen nicht genügt […]
Ökologische Steuerreform
Österreich hat noch keine und ist bei den Umweltsteuern in der EU nicht gerade Vorreiter, Deutschland hatte sie erstmals 1999, andere Länder setzen mutige Schritte.
Können Sie beruhigt ins neue Jahr rutschen?
Damit Sie das können, versorgen wir Sie noch mit den nötigen Steuertipps.
NoVA und Umsatzsteuer – die unendliche Geschichte
Die Frage, ob die NoVA in die Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer einzubeziehen ist, wird schon seit längerem heftig diskutiert. Anlass zu dieser Diskussion hat das EuGH-Urteil vom 1.6.2006 gegeben. Dabei ist der EuGH zur Auffassung gelangt, dass die dänische Zulassungssteuer nicht zur Bemessungsgrundlage der Umsatzsteuer gehört, da der Anfall der Zulassungssteuer durch die Zulassung zum öffentlichen Verkehr entsteht und der […]
Familienbeihilfe (Teil 2)
Ist die im Vorartikel als „reine Formsache“ bezeichnete Zuerkennung noch einfach, hat die Erhaltung des Anspruchs auf Faimilienbeihilfe bei den vielfältigen Familien-, Ausbildungs- und Arbeitsformen auch ihre Tücken.
Das Jobticket – die neue Pendlerpauschale?
Eine Alternative zur Pendlerpauschale bietet seit 2011 das Jobticket: Der Arbeitgeber kann seinen aktiven Arbeitnehmern die Beförderung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit einem öffentlichen Verkehrsmittel gestatten, ohne dass damit ein steuerpflichtiger Sachbezug beim Arbeitnehmer ausgelöst wird.